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** Kreismusikschule aktuell **

Veranstaltungen, Unterrichtsangebote und mehr

Dezember 2017

Rückblick

Eine ereignisreiche Adventszeit liegt hinter uns. In vielen Vorspielen, Konzerten und Auftritten und sicherlich auch daheim musizierten Schüler/innen und Lehrkräfte der Kreismusikschule und bereiteten zahlreichen Zuhörern große Freude. Besonders zu erwähnen ist hier das Konzert zum zweiten Advent am 10.12. in der Satruper St. Laurentiuskirche.

So geht Musik! Über Generationen hinweg, jede/r nach ihren/seinen Möglichkeiten, zur großen Freude aller Beteiligten und der zahlreichen Zuhörer! Unter der Gesamtleitung von Natalie Gadow zeigten sich gleich zu Beginn bestens vorbereitete Streicher/innen im Alter von 7 bis 70 Jahre. Zunächst musizierten zwölf der jüngsten Geigen-Kinder (auswendig!) gemeinsam mit den Großen „Ihr Kinderlein kommet“ - schwungvoll und engagiert geführt von ihrer Lehrerin. Dann spielten Elena Petersen und Sofie Kurowski mit Frau Gadow klangschön ein „Prelude“ von Dimitri Schostakowitsch. Nun gesellte sich Imke Michel zu ihnen und es erklangen sauber und präzise „Away In A Manger“ und „Timour The Tartar“. Darauf folgte das größte Werk in diesem Konzert, ein dreisätziges Concerto grosso von Antonio Vivaldi für Streichorchester mit den Solistinnen Lena Isbrecht und Jette Burchardt, welches so schön vorgetragen wurde, dass jeder Satz eigenen Applaus erntete. All diese Stücke wurden von einem souveränen Continuo begleitet: Elke Otterpohl am (elektronischen) Cembalo, Michael Becker und Herr Lawrenz strichen die Celli und Detlev Albers den Kontrabass. Da ein Programmpunkt wegen Krankheit entfallen musste, sprangen die „Queries“ mit einer Zugabe in diese Lücke: Unter Leitung von Evelin Lutzke boten sechs Querflöten zusätzlich zu „Tochter Zion“ und „We Wish You A Merry Christmas“ mit „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ eines ihrer Lieblingsstücke und luden das Publikum zum Mitsingen ein. Sauber intoniert und gut zusammengespielt wurde auch dieser Vortrag mit viel Wohlgefallen aufgenommen. Im Anschluss daran wagten sich zwei Solistinnen an der Gitarre vor das freundliche Publikum. Emily Höpner spielte und sang „Sag einfach Ja“ von Tim Bendzko und Lisa Marie Albrecht sang sich selbst begleitend „Wenn ein Lied“ von Xavier Naidoo. Dann schlossen sich die beiden Schülerinnen von Michael Hüneke zum Duo (beinahe ein Quartett mit zwei Gitarren und zwei Stimmen!) zusammen und ließen gekonnt das „Halleluja“ von Leonard Cohen erklingen.

Nun trat noch einmal das Streicherensemble mit der „Chaconne“ von Henry Purcell auf und zum Abschluss des Konzerts füllte sich die „Bühne“ mit den Jüngsten (wieder auswendig gespielt!), den Querflöten und Herrn Hüneke an der Gitarre. Ein wunderbar ruhiges „Ave Maria“ von Hugo Gyldmark erklang ergreifend und berührte die rund 140 Zuhörer in der Kirche. Lang anhaltender Applaus erforderte ein gekürztes Da Capo des Stücks - und alle waren sehr zufrieden! Die Spendenbereitschaft der Besucher war großartig, und wir danken ganz herzlich für diese Unterstützung der musikalischen Arbeit in Mittelangeln!

Am 9. Dezember war das Satruper Blasorchester wieder auf dem Tarper Weihnachtsmarkt zu Besuch. Diesmal hatten sich die Satruper mit dem Blasorchester Uggelharde aus Oeversee zusammengeschlossen, um dem Publikum in großer Besetzung mit 30 Musikern/innen weihnachtliche Musik darzubieten. Der Zeitplan auf der Bühne in der großen Treenehalle war zwar durcheinander geraten, aber da kaum jemand etwas Besseres vorhatte, wurde dann doch ein großer Teil der zuvor eingeübten Musikstücke auch gespielt. Auch das Dämmerlicht auf der Bühne konnte die Bläser/innen nicht bremsen – so war auch ein krummes Tönchen gut begründet! Die Leitung hatten Ulrich Matthaei und Werner Maertin abwechselnd übernommen. In einer Spielpause des Orchesters stellte Johanna Geissler-Kako ihren neuen Kinderchor der Musikschule und Kinder aus den Elementarkursen mit lustigen und aktiv musizierten Liedern vor. Magnus Bent-Andresen, Trompetenschüler von U.Matthaei, und Klavierschülerinnen von Frau Geissler-Kako rundeten diese Einlage ab.

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Aktuelles im Januar 2018

-> Ein neuer Kurs „Rhythmus 50+“ beginnt am Montag, den 15. Januar, 11.00-12.00 Uhr im Pavillon des „Kulturzentrum Alte Schule Satrup“. Es werden Arrangements von westafrikanischen Rhythmen auf Djemben getrommelt. Ltg.: Brita Lange-Kauth, Kosten: € 100,- für 10 Termine

→ Im kleinen Instrumentenkarussell sind Plätze frei. Zur Orientierung bei der Instrumentwahl ist dieser Kurs für Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren gut geeignet. Donnerstags, 14.30-15.15 Uhr, alte Schule Satrup, Raum 111. Kosten: € 38,-/Monat

→ Auch im Musik Eltern-Kind Kurs in Husby (für Kinder ab 18 Monate mit Begleitung) sind wieder Plätze frei: Ab Dienstag, 9. Januar, 16.20-17 Uhr im Musikraum der Grundschule Husby, Ltg. Brita Lange-Kauth, Kosten: € 24.-/Monat

-> Ein neuer Blockflöten-Kurs für jung gebliebene Erwachsene und/oder Wiedereinsteiger auf Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöten: donnerstags ab 16.15 Uhr. Start ist am 11. Januar in Raum 111, Alte Schule Satrup, Ltg: Brita Lange-Kauth

Die Musikschule nimmt gerne jederzeit Anmeldungen für alle Unterrichtsfächer entgegen. Bei der Erstaufnahme in die Kreismusikschule wird ein Aufnahmeentgelt in Höhe von € 15,- erhoben (auch hier gilt die Familienermäßigung). In allen Fächern kann eine bezahlte Probezeit (ein Kalendermonat) genutzt werden. Für alle Unterrichtsformen können auf Antrag individuelle Sozialermäßigungen ermittelt und zudem Bildungsguthaben aus dem Teilhabepaket der Bundesregierung eingesetzt werden! Außerdem gilt grundsätzlich eine Ermäßigung bei Belegung mehrerer Fächer in einer Familie (von 25 bis zu 75 %).

Gerne empfehlen wir allen an Musik interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Satrup die Teilnahme am Chorangebot der Kirchengemeinde Satrup. Chorleiterin Christiane Andresen bietet altersgerechte Gruppen ab 4 Jahren an. Die Zeiten finden Sie im Artikel der Kirchengemeinde in jedem Rundbrief. Das Singen in fröhlicher Gemeinschaft ist auch eine wertvolle Vorbereitung, Unterstützung und Ergänzung für das Erlernen eines Musikinstruments!

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Das Satruper Blasorchester

Der Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Tarp am 9. Dezember war diesmal besonders interessant - und aufwändig in der Vorbereitung, denn die Kooperation mit dem Blasorchester Uggelharde forderte von beiden Orchestern das Einüben neuer Stücke und zusätzliche Probenzeit. Letztlich hat es trotz aller unerwarteten Dinge gut geklappt und geklungen! Beide Orchester freuen sich nun auf eine neue gemeinsame Herausforderung im Frühjahr (Anfang März in Flensburg – mehr wird noch nicht verraten!).

Es werden dringend neue Musiker und Musikerinnen an allen Orchesterinstrumenten und am Schlagzeug gesucht! Besonders im Blech und bei den Klarinetten sind Lücken, die gefüllt werden wollen. Wer hat früher schon geblasen oder getrommelt und mag wieder einsteigen? Welche Jugendlichen sind so weit, dass sie es mal versuchen wollen? Ihr seid herzlich willkommen im SBO!!

Für diejenigen, die noch wenig Erfahrung im Zusammenspiel haben oder erst vorsichtig wieder einsteigen wollen, bieten wir das Vororchester an, in dem alles gut zu bewältigen ist, einige musikalische Grundbegriffe erklärt werden, Tonleitern und Lieder miteinander geübt werden. Die Altersspanne der Musiker/innen geht von neun Jahren bis Mitte fünfzig.

Lust auf Blasmusik?

Neue Mitbläser/innen sind immer herzlich willkommen! Sowohl im Vor- wie im Hauptorchester sind Plätze frei für junge und erwachsene Bläser/innen auf allen Instrumenten. Probieren und Hineinwachsen ist immer möglich - es lohnt sich und macht viel Spaß! Die Leitung hat Ulrich Matthaei, Proben sind mittwochs, 17.30-18.15 Uhr (Vororchester) und 18.30-20.30 Uhr (Hauptorchester) im Alten Musikraum, Gemeinschaftsschule Satrup.

Auftrittsanfragen werden gerne angenommen!

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Die Musikschule nimmt Anmeldungen für alle Unterrichtsfächer entgegen. Bei der Erstaufnahme in die Kreismusikschule wird ein Aufnahmeentgelt in Höhe von € 15,- erhoben (auch hier gilt die Familienermäßigung). In allen Fächern kann eine bezahlte Probezeit (ein Kalendermonat) genutzt werden. Für alle Unterrichtsformen können auf Antrag individuelle Sozialermäßigungen ermittelt und zudem Bildungsguthaben aus dem Teilhabepaket der Bundesregierung eingesetzt werden! Außerdem gilt grundsätzlich eine Ermäßigung bei Belegung mehrerer Fächer in einer Familie (bis zu 75 %).

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Bezirk Mittelangeln

Leitung: Ulrich Matthaei

Tel. 04633-1519

Email: info@kms-mittelangeln.de

Büro der Kreismusikschule in Schleswig

Tel. 04621-960 118

Fax. 04621 - 960 130

Email: kms@kultur-schleswig-flensburg.de

Website www.kms-schleswig-flensburg.de

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Link auf den Veranstaltungskalender der Kreismusikschule Schleswig-Flensburg:

www.schleswig-flensburg.de/Kultur-Bildung/Kulturstiftung/Kreismusikschule/Veranstaltungen

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Themen zum Nachlesen

von Ulrich Matthaei

Wozu Musikalische Frühförderung?

Musik berührt und bewegt Menschen schon seit Urzeiten. Stampfen, Klatschen, Rufen und Singen sind die uns von Natur aus gegebenen Mittel, uns mitzuteilen und Gemeinsamkeit zu pflegen. Das spricht jedes Kind an und es lernt auf diesem Wege Strukturen des sozialen Miteinanders, der Sprache und Grundlagen sowohl universeller Regelmäßigkeiten wie auch unserer reichen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. Aufmerksamkeit, Hinhören, Nachahmen, Neugier auf Klänge, Lust an Spiel und Bewegung und Möglichkeiten der Improvisation sind wesentliche Elemente der musikalischen Frühförderung. Etwas vorgelesen oder vorgesungen zu bekommen, ist für jedes Kind ein Zeichen von Verbundenheit und Nähe. Und bald wollen die Kinder „‘leine machen!“ Diesen Impuls sollten Eltern möglichst unterstützen, denn es ist wissenschaftlich untersucht und bestätigt, dass aktives Musizieren in vielen Bereichen der Entwicklung förderlich ist. Der Volksmund sagt es ebenfalls: „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder – böse Menschen kennen keine Lieder.“ Singen und Musizieren gehört in jede Erziehungsarbeit, kann jedoch nicht von jeder Einrichtung ausreichend und gut genug geleistet werden. Allein die passende Stimmlage kann Kinder zum Mitmachen ermutigen oder das Gefühl geben „Das kann ich nicht“. Es wäre höchst bedauerlich (und vielleicht ist dies schon seit einigen Jahren Alltag), wenn der natürliche Drang nach Singen und musikalischem Spiel schon in der frühen Kindheit verebbt. Es gibt viele fachlich gute Möglichkeiten, Kinder auf diesem Weg zu fördern. Die Kurse „Musik Eltern-Kind Kurs“ (für Kinder von 18 Monate bis 3 Jahre) und die „Musikalische Früherziehung“ (von 3 bis 6 Jahre) in der Musikschule mit speziell ausgebildeten Lehrkräften sind bestens dafür geeignet, sind durchaus bezahlbar und lohnen sich in vielerlei Hinsicht für eine seelisch gesunde Entwicklung Ihrer Kinder! (Mai 2017)

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In welchem Alter kann mein Kind ein Instrument spielen?

Früher hieß es oft: Klavier spätestens mit fünf Jahren beginnen und Trompete frühestens mit zehn. Das ist aus heutiger pädagogischer Sicht völlig überholt! Kinder müssen nicht bestimmte Instrumente in einem speziellen Alter anfangen sondern dann, wenn sie Lust darauf haben und eine Lehrkraft die körperliche Eignung feststellt. Entscheidend für jeden Erfolg ist die Motivation – egal in welchem Alter! Alle Lehrkräfte in der Musikschule sind inzwischen darauf eingestellt, dass Kinder tendenziell früher ein Instrument spielen möchten als noch vor zwanzig Jahren. Daher haben sich auch die Instrumentenbauer schon längst damit befasst, wie Instrumente für kleine Körper und Hände gebaut sein müssen. Mittlerweile sind nicht nur Viertelgeigen und Kindergitarren normal sondern auch sogenannte Taschentrompeten, Klarinetten für Kinderhände, Kinderschlagzeuge und Vieles mehr. Es gibt also reichlich gute Gründe, für jedes Kind individuell zu fragen, wenn es den Wunsch nach einem bestimmten Instrument äußert – oder auch noch keine feste Idee sondern einfach Lust hat, Musik zu machen. Die Tuba mag für das sechsjährige Kind noch zu groß sein, doch ein kleines Bariton wäre der erste Schritt auf dem Weg zu diesem Herzenswunsch. Zur Orientierung laden wir jetzt schon zum „Konzert für Kinder“ mit anschließender „Instrumenten-Streichelwiese“ am Sonntag, den 8. Oktober, ein. Dann ist Gelegenheit, alles kennenzulernen und auszuprobieren, was in Mittelangeln in der Musikschule unterrichtet wird. Ansonsten fragen Sie uns einfach - und bis dahin: Singen, Singen, Singen! Egal wie schön, vor allem mit Freude!

(Juni 2017)

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